by ABRACON GmbH

HANA-Anwendungsszenarien im Überblick

In-memory-Technologien sind im SAP-Umfeld in aller Munde. Zusammen mit der HANA-Datenbank und den daran angrenzenden Technologien und Tools können diese dabei in unterschiedlichen Szenarien zum Einsatz kommen.
 
Szenario 1: Operational data marts
Bei diesem Szenario wird davon ausgegangen, dass Teildatenbestände eines ERP-Systems, welches auf einem klassischen relationalen Datenbanksystem aufbaut, in eine HANA-Datenbank überführt werden und ein Reporting auf diesen extrahierten Datenbeständen mit BO-Frontends oder MS Excel aufgesetzt wird.
 
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Szenario 2: Agile Data Marts
Grundlage für dieses Szenario ist ein SAP Business Warehouse, welches auf einer relationalen Datenbank aufsetzt. Performancekritische Datenbestände dieses Business Warehouses (also z.B. die Inhalte einzelner Cubes) werden in eine HANA-Datenbank übertragen und dort mit HANA-Clients und HANA-Frontends ausgewertet (BO, Excel). Das Reporting der Datenbestände, die im SAP BW verbleiben, wird weiterhin mit Hilfe der SAP BW-Frontends (BEx, BO, WAD, Excel) durchgeführt.
 
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Szenario 3: Operational analytics
Bei diesem Szenario wird zunächst davon ausgegangen, dass der komplette Datenbankunterbau des ERP-Systems durch eine HANA-Datenbank ersetzt wird. Das Reporting mit den BO- und Excel-Frontends erfolgt dann direkt auf den operationalen Datenbeständen. Die im BI-Umfeld im Normalfall vorhandene Trennung zwischen operationalen Datenbeständen und analytischen Datenbeständen entfällt bei diesem Szenario.
 
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Szenario 4: EDW + architected data marts
Bei diesem Szenario wird die Datenbankplattform des SAP Business Warehouse durch eine HANA-Datenbank abgebildet bzw. ersetzt. Die Funktionsweise des Business Warehouse bleibt unverändert. Der Zugriff im Rahmen des Reportings erfolgt transparent mit den aktuell genutzten SAP BW-Frontends.
 
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Bernd Keppel

ABRACON GmbH

Ihr Ansprechpartner

ist seit der Firmengründung Geschäftsführer der ABRACON GmbH. Er ist verantwortlich für die strategische Entwicklung des Unternehmens sowie die übergreifende Kundenbetreuung und Akquisition von Großkunden. Er ist seit mehr als 25 Jahren in Kundenprojekten im Schwerpunktberatungsbereich Business Intelligence als direkter Kundenansprechpartner und Projektleiter tätig.

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